Die Anreise ist der Übergang: Abseits vom grossen Wintersport bietet Maria Rickenbach eine naturnahe Landschaft mit viel Ruhe, frischer Bergluft und einer eindrucksvollen Aussicht auf die verschneiten Alpen. Unten das geschäftige Tal, der Alltag. Dann die Seilbahn. Sie hebt ab. Lautlos fast. Mit jedem Meter nach oben bleibt mehr zurück. Gedanken werden leichter, Geräusche seltener. Oben öffnet sich eine andere Welt. Ein Ort, der nichts beweisen. muss. Der Schnee legt sich weich über Dächer und Wege. Es scheint, als werde alles einfacher, als werde alles neu geordnet. Reduziert auf das Wesentliche. Die Stille wird zur Ressource. Man bewegt sich automatisch langsamer. Zeit wird einem geschenkt. Das wirkt.
Rund um das Dorf breiten sich sanfte Hänge aus. Es gibt viel Raum. Ideale Bedingungen, die Umgebung, die unberührte Natur auf eigene Faust zu entdecken. Winterwandern, Schneeschuhlaufen und Skitouren. Winter abseits des Rummels. Maria Rickenbach hat keine markierten Trails. Natur pur. Immer begleitet von Weitblick. Der Haldigrat mit dem nostalgischen Sessellift ist ein Erlebnis für sich. Zwischen Aktivität und Stille gibt es hier keinen Widerspruch. Nach draussen gehen. Sich bewegen. Und danach einkehren. Eine warme Stube mit viel Holz. Gespräche, die nicht laut sein müssen. Der Winter lädt ein, näher zusammenzurücken.
Regionale Spezialitäten
Nach einem aktiven Tag in der Natur können Gäste auf dem Weg zurück zur Bergstation das gemütliche Pilgerhaus besuchen. Hausgemachter Kuchen und authentische Gerichte aus lokalen Zutaten sorgen für das leibliche Wohl und runden den Ausflug perfekt ab. Das Restaurant punktet mit wunderbarer Küche, gelebter Herzlichkeit und Wohlfühlambiente. Übernachtungen sind im Winter im Hotel an den Wochenenden möglich. Unvergessliche Sonnenuntergänge machen den Aufenthalt perfekt.
Wer hier unterwegs ist, sucht kein Spektakel
Maria-Rickenbach zieht Menschen an, die bewusst wählen. Familien. Alleingänger. Paare. Pilger. Winterliebhaber mit Zeit. Alle passen hierher, weil der Ort sie nicht einordnet. Das Kloster und die Wallfahrtskirche prägen den Weiler Maria Rickenbach. Seit langer Zeit. Gerade im Winter wirkt das besonders eindrucksvoll und strahlt eine ruhige, besinnliche Atmosphäre aus. Viele Menschen kommen nicht nur wegen der Natur, sondern auch wegen der Kraft und der Bedeutung des Ortes. Der Ausblick ist hier ein stiller Hauptdarsteller. Auf die Berge, auf den Himmel. Mal tiefblau. Mal verhangen. Mal dramatisch. Und dann wieder ganz ruhig. Am Nachmittag wird das Licht weicher, gegen Abend wirkt die sanfte Ruhe noch intensiver. Der Himmel scheint nah. Sterne werden sichtbar. Klarer als anderswo. Unaufgeregt. Still. Und gerade deshalb so eindrücklich.
Kleines und feines Winterprogramm
Der Tourismusverein Maria-Rickenbach, die Nidwaldner Wanderwege und die Luftseilbahn Dallenwil-Niederrickenbach bieten in Zusammenarbeit mit den Partnern der Region ein abwechslungsreiches Erlebnis- und Eventprogramm an. Am Samstag, 21. Februar, findet das "Schneeschuhwandern & Yoga Retreat" statt. Weiter gibt es von verschiedenen Workshops im Bereich mentale Stärke zu Dog-Turnieren mit Brunch über Konzerte "Muisig im Pilgerhuis" eine breite Palette. Die Wintersaison dauert noch bis Ostern. Nach der Revision wird die Sommersaison am 24. April mit dem Konzert Rhythm Backbeats - vier Freunde, die die zeitlosen Klänge der Vergangenheit lieben und leben - eröffnet. Das ausführliche Programm findet man unter www.maria-rickenbach.ch.
vred